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Cinema-Paradiso

DREHBUCHKLAUSUR

CV/Filmographie und Loglines zu den Projekten der AutorInnen (Regisseure/innen) sowie Feedbacks an die Projektleiterin der DREHBUCHKLAUSUR 2015 (veranstaltet vom FFKB-Institut), Andrea Christa.  

Stand: 1.10., 14.10., 22.10., 2.11.2015,18.3.2016, ac


Stefan Bohun

Geboren in Wien. Studierte Schauspiel an der School of Physical Theatre in Toronto und Regie an der Filmakademie Wien. Neben seinen Kurzfilmen im Spiel- und Dokumentarfilmbereich auch Regiearbeiten am Theater.  Für seinen Abschlussfilm Musik erhielt er den Preis für den besten Kurzspielfilm bei der Diagonale – Festival des österreichischen Films, März 2014, sowie den First Steps Award der Deutschen Filmakademie, September 2014.

 

Statement zur Drehbuchklausur 2015:

„Die Klausur hatte ein abwechslungsreiches Angebot zu bieten.
Einerseits persönliche Termine, bei denen das Drehbuch besprochen wurde und mögliche Aspekte beleuchtet, die man vertiefen und an denen man weiterarbeiten kann. Andererseits gab es interessante Lectures zu den Themen Creative Writing und Verwertung.
Ich fand besonders das Seminar von Egbert van Wyngaarden interessant, da ich es als Autor und Regisseur auch wichtig finde über die Möglichkeiten von "Crossmedia" Bescheid zu wissen.
Auch die Analyse meines Drehbuchs mit Markus Schleinzer war sehr hilfreich. Wir konnten mehrmals über mein Projekt sprechen und es entwickelten sich über diesen Zeitraum gute Ideen.
Ich finde, dass die Drehbuchentwicklung eine sehr wichtige Phase ist, weil da die Weichen für den gesamten Projektverlauf gestellt werden. Und dafür hat die Drehbuchklausur einen produktiven Rahmen geschaffen!“

„KÖNIGINNEN“

Familie Kusztrich funktioniert wie eine perfekte Demokratie. Kinder und Erwachsene sind gleichberechtigt, zwischen Alltag und Intimität wird in den regelmäßig stattfindenden Familiensitzungen nicht unterschieden. Verbotene Gedanken gibt es nicht- das einzige Tabu sind Geheimnisse. Der innerste Wunsch aller Familienmitglieder, etwas zu haben, das ohne die Partizipation der anderen stattfindet, endet in Zerstörung und Anarchie.


Ina Borrmann

Ina Borrmann wurde in Freiberg/Sachsen geboren und in der DDR sozialisiert. Krankenpflegeausbildung in Karl-Marx-Stadt. Wende. Umzug nach München. Dann halbherziges Theaterwissenschaftsstudium an der Ludwig-Maximilians-Universität. Diverse Jobs in unterschiedlichen Bereichen und interessanten Milieus (u.a. Nachtclub, Oktoberfest, RTL2). Es folgten Praktika, Produktions- und Regieassistenzen. Dann das Studium an der Filmhochschule München, Abteilung Film und Fernsehspiel. Diplom, K.H. Entwickeln von Spiel- und Dokumentarfilmstoffen. Zeitweiliges Feststecken.

Foto: ©Susanne Stark 
Umzug nach Berlin. Seitdem radikal persönliche Filme. Ihr Film „Alle 28 Tage“ ist auf Festivaltour und hat gerade auf dem Filmfest Emden-Norderney den AOK-Filmpreis gewonnen (von der AOK ausgelobt, vom Publikum vergeben). TV-Ausstrahlung voraussichtlich Ende 2015.
Moderation für diverse Filmfeste u.a. Berlinale, Filmfestival Max-Ophüls-Preis, Münchner Filmfest, Hofer Filmtage, DOK.Fest München.

Stipendien / Programme / Förderungen: Berlinale Talent Campus, Künstlerinnenstipendium Berlin, Skriptakademie Berlin, Cinematch Berlin, Drehbuchförderung vom FFFBayern für das Drehbuch „Die Capris“.

Filmografie
2015 ALLE 28 TAGE (90 min, Koproduktion mit arte / rbb, mdr)
2013 16 X DEUTSCHLAND - MENSCHEN - ORTE - GESCHICHTEN (15 min, ARD)
2009 DAS VERSCHWINDEN DER ZEIT (75 min, Koproduktion mit mdr)
2007 MIKE FIGGIS – THE SEDUCTION OF THE EYE (75 min)
2002 TEXAS (15 min, Ausstrahlung auf N24)
2000 VERSUCHTE NÄHE (15 min)
1999 HÄNDE HOCH! (15 min)
1997 GLOTZT NICHT SO ROMANTISCH! (8min)

Statement zur Drehbuchklausur 2015:

Hallo Andrea Christa, 
ich bedanke mich für die Zeit. Die Arbeit mit Markus Schleinzer an meinem Treatment war sehr, sehr fruchtbar. Ich habe nach der Drehbuchaufstellung (ich fand es super, so ein Tool kennengelernt zu haben) gemerkt, dass die Logik im Stoff an einigen Stellen noch nicht stimmt. Jetzt bin ich dabei, das Treatment umzuschreiben. Mein Produzent wartet auf die neue Fassung. Alles Weitere wird sich zeigen. 
Gerne informiere ich Euch über den Verlauf der Dinge. 
Herzlich, Ina Borrmann“

ad Ina Borrmann: „Die CAPRIS“

Die CAPRIS, eine Amateurcombo in der Provinz der DDR, Mitte der 80er Jahre. Lu, Dietmar und Erbse tingeln an den Wochenenden über die sächsischen Dörfer und spielen in heruntergekommenen Kulturhäusern zum Tanz. Eine tiefe Freundschaft, die Flucht vor dem grauen Alltag und vor der immer gleichen Familien-Wochenend-Idylle hält die drei zusammen. Bis auf die kleinen üblichen Sticheleien sieht alles ganz harmonisch aus, aber plötzlich zerbricht die Band. 

Erst die Kleine, Lus Tochter, bringt 25 Jahre später die mittlerweile in die Jahre gekommenen Männer wieder zusammen und dazu, auf ihrer Hochzeit zu spielen. Die Mugge misslingt gründlich, aber nun folgt eine tragikomische Pilgerfahrt im alten Bandwolga nach Capri. Zwischen Mocca Edel-Runden und Pinkelpausen kommen fundamentale Fragen der menschlichen Existenz zur Sprache. Man unterhält sich, erinnert sich, träumt und legt sich miteinander an. Alle Drei haben sich eine eigene Strategie zurechtgelegt mit der Vergangenheit umzugehen.

Nachdem auf der Fähre nach Capri alles auf den Tisch kommt, ihre Sehnsüchte, ihr Kummer, ihre Niederlagen und Ängste, bricht Lus Gefühlsstau auf, Dietmar findet den Ausweg aus seiner Pastfixation, und Erbse verliert seinen blanken Pragmatismus. Die Capris spielen auf Capri ein letztes Mal zum Tanz. Ein Leuchten steht auf ihren Gesichtern geschrieben. Und hinten am Horizont fällt die Sonne ganz sachte ins Meer.


Sascha Köllnreitner

Jahrgang 1984. Geboren und aufgewachsen in Steyr/Oberösterreich. Nach dem Zivildienst ohne Umwege nach Wien gezogen und an viele Türen geklopft. Arbeit als Kameraassistent, Cutter bei u.A. Riha, Filmhaus Wien, Neue Sentimentale. Schnitt von Dokus, Reportagen und zahlreichen nationalen und internationalen Werbespots. Köllnreitner arbeitet seit 2009 als freier Regisseur. Werbung & Musikvideos für unterschiedlichste Menschen & Marken. Kino: „Attention – A Life in Extremes“ (Dokumentation/93min). Nachwuchspreis Filmfestival Kitzbühel / Nominiert u.A. Österr. Filmpreis, Max Ophüls Preis, Hofer Filmtage. Eine Auswahl an Werken unter www.thedirector.at

Statement zur Drehbuchklausur 2015:

"Für mich war die Drehbuchklausur in Kitzbühel eine bereichernde Erfahrung.
In den unterschiedlichsten Gesprächen und Lectures habe ich neue Blickwinkel gewonnen und ich konnte dadurch die Qualität der Story um Einiges vorantreiben.
Die Gastredner und vor allem die begleitenden Personen waren facettenreich ausgewählt und gut abgestimmt. Dadurch war es mir möglich die eigene Story, aber auch grundsätzliche Ansätze und Denkweisen konstruktiv zu hinterfragen und daraus wichtige Erkenntnisse mitzunehmen.

Ich fand die Mischung aus freiem Arbeiten und gemeinsamen Einheiten für meinen Geschmack genau richtig. Unterstützt natürlich auch durch die Umgebung. Wobei ein intimeres Hotel wahrscheinlich mehr dem Geist einer Gruppe von Schreiberlingen entsprechen würde.

Doch um hier nicht nur auf der sachlichen Ebene zu bleiben; Es hat mich persönlich und menschlich bereichert in dieser Gruppe gewesen zu sein. Eine Gruppe die von Andrea Christa wunderbar betreut und behandelt wurde. Und ich hoffe auch vice versa. Ich möchte daher dem gesamten Team des FFKB für diese Wochen danken und empfehle es jeder KollegIn weiter sich bei der Klausur zu bewerben.

Jetzt werd' ich ja noch ganz sentimental wenn ich mir bei diesem Herbstwetter Gedanken über die Zeit im sonnigen Kitzbühel vor Augen rufe ;-)
Vielen lieben Dank nochmals,

Sascha“

„One of Us“

Fünf Menschen. Eingeschlossen in einem abgelegenen Berghotel von einem Sniper.
Eine Spielregel: Sie müssen bestimmen, welche Person es verdient zu sterben. Ist bis Sonnenaufgang keine Entscheidung gefällt, gehen alle in die Luft. Ein Psychokampf um die moralische Vorherrschaft beginnt. Die Zeit läuft... .


Stephan Littger

Writer/Director who lives in New York. Stephan grew up in Cologne, Germany and studied at Sciences Po in Aix-en-Provence (politics, economics, anthropology), Ecole Normale Supérieure in Paris and at Oxford (psychology, philosophy).

There, he got involved in the active student drama scene when directing and acting in various student plays. He also directed his first short film, inspired by his working experience with psychiatric patients both locally and during a research fellowship at a Russian orphanage.

After moving to New York, he wrote and directed “Toxic Oranges*: A Wall Street Fairy Tale” in 2010 and won numerous awards before directing his first feature film “Her Composition” (Festival circuit: Austin/Texas, Whistler/USA and 2016: Filmfestival Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken, Germany).

Foto: © Lanna Leite

Stephan wrote two additional feature screenplays: “Project Alpha” about the true story of the largest parapsychology experiment ever conducted at a US-university (optioned by 20th Century Fox) and “The Deadly Game”, an adaptation of Swiss author’s Friedrich Dürrenmatt’s tragi-comedy “Die Panne”.
Stephan is also the author of “The Director’s Cut – Picturing Hollywood in the 21st Century” (Bloomsbury Academic) for which he interviewed 21 Hollywood directors about their creative journeys. Stephan lives in New York and also directs music videos.

filmography
2014: Malorie’s Final Score
2010: Toxic Oranges* -- A Wall Street Fairy Tale (short)
2006: Memories of a Sick Mind (short)
Music videos:
2012: “Confetti” by 1,2,3
2012: “Happy Pop Song” by “Elizabeth and the Catapult”
2011: “Skinnybone” by Sea of Bees Skinnybone
 

Statement zur Drehbuchklausur 2015:

„Andrea hat an einem magischen Ort eine Möglichkeit für fantastische Auswahl junger FilmemacherInnen geschaffen, frei und ohne Druck Ihr Material zu erkunden und weiter daran zu feilen. Besonders toll war die Auswahl der KlausurxpertInnen und die ungezwungene Atmosphäre, sowie die Möglichkeit zum Netzwerken. Ein prägendes Erlebnis!“

“Project Alpha - or the Science of the Missing Link”

Wahre Geschichte zweier Teenager in den USA der 80er Jahre, die Wissenschafter nach drei Jahren ausführlicher Laborexperimente an renommierter Universität davon überzeugen, dass Sie paranormale Kräfte besitzen


Franziska Pflaum

Franziska Pflaum (franziskapflaum@hotmail.com ) Jahrgang 1987 in Wien geboren aufgewachsen - lebt in Berlin. Sie studierte bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste, Wien bei Harun Farocki und Filmregie an der Filmuniversität „Konrad Wolf“, Potsdam-Babelsberg bei Helke Misselwitz. Während ihrer Studien realisierte sie mehrere dokumentarische und fiktive Kurzfilme, die zu nationalen und internationalen Filmfestivals eingeladen werden. Beide Diplomstudien mit Auszeichnung bestanden. Ihr Abschlussfilm „So schön wie du“ wurde mit dem Deutschen Kurzfilmpreis 2014 ausgezeichnet und eingeladen an der  Nuits en Or 2015's Class teilzunehmen. Seit 2014 ist Franziska Pflaum Regie-Meisterschülerin an der Filmuniversität „Konrad Wolf“ bei Barbara Albert und Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Foto: © Paula Farako

Statement zur Drehbuchklausur 2015:

Feedback Drehbuchklausur 2015

Die Drehbuchklausur 2015 in Kitzbühel war ein voller Erfolg.
Besonders gut haben mir die 3 Wochen gefallen, weil die Teilnehmer ausreichend Zeit hatten an ihren Stoffen in aller Ruhe zu arbeiten. 

Wir waren in einem unglaublichen Hotel untergebracht. In einem dieser Häuser, die man vom Vorbeifahren kennt und sich fragt wer hier untergebracht ist und wer hier arbeitet. Ich kenne Kitzbühel eigentlich recht gut. Aber an diesem sonderbar luxuriösen Ort wurde mir noch einmal klar, wer hier eigentlich im Hintergrund die Dinge am Laufen hält. Es sind nicht die Tiroler, die wir von Plakaten in Lederhose und Dirndl kennen. Sondern vor allem Arbeitskräfte aus Ost Europa. Diese Erkenntnis habe ich in meinen Film mit einbezogen. Der Stoff an dem ich arbeite spielt nämlich in Tirol, in genau einem solchen Hotel. Das war eine große Bereicherung für meine Arbeit. Ich konnte meinen Stoff vielschichtiger, aber auch treffender ausarbeiten.

Andrea Christa hat uns 3 Wochenlang betreut. Liebevoll und mit gutem Rat stand sie allen Teilnehmern bei. Sie hat Vorträge organisiert, die alle Phasen des Drehbuchschreibens abdeckten. Wir lernten wie wir unser Drehbuch in einer Minute an den größten Produzenten der Welt verkaufen würden, falls wir ihm/ ihr in einem Fahrstuhl zufällig mal begegnen sollten- Wie wir unsere Stoffe im Netz vermarkten können, intelligent und treffend im besten Fall und wie wir unsere Rechte sichern. Aber am aller wichtigsten war, dass Andrea auf unsere Stoffe eingegangen ist und uns beraten hat, wie wir sie verbessern und ausfeilen können. Ich bin dankbar, an einer so wunderbaren Werkstatt teilgenommen haben zu dürfen. Die Drehbuchklausur 2015 wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Franziska Pflaum“
März 2016

Schneegestöber (AT)
Im Schneegestöber zwischen Urlaubern, Investoren, Leben und so etwas wie Liebe.
Ein Film über die grotesken Abgründe eines Tiroler Bergdorfs, und den Kampf gegen den Ausverkauf.


Michael Podogil

Michael Podogil wurde 1985 in Wien geboren. Während seiner Zeit als Student der Technischen Universität Wien versuchte er sich an kleineren Filmprojekten und besuchte die Filmschule in Rockport ME (USA).

Seit 2009 studiert er Regie bei Michael Haneke und Wolfgang Murnberger an der Filmakademie Wien und arbeitet als Regisseur für Fernsehen und Werbung.

Gemeinsam mit Matthias Writze gewann er 2015 den Carl-Mayer-Förderpreis für das Treatment „The Power of Love“ auf der Diagonale in Graz.

Statement zur Drehbuchklausur 2015: Michael Podogil

Die Drehbuchklausur war für mich und die Entwicklung meines Stoffes ein großer Gewinn. Die Abgeschiedenheit und die tatkräftige Unterstützung durch Expert_innen aus der Branche haben ein konzentriertes und zielgerichtetes Arbeiten ermöglicht. Ich kann dieses Seminar jedem Drehbuchautor ans Herz legen.“

In Time – Out Time (AT)
Die Geschichte einer Affäre, die sich über mehrere Life Action Rollenspiele (Improvisationstheater ohne Publikum) entwickelt. Alle paar Monate treffen sich Michael und Dana auf einem LARP, im Spiel verblassen die Probleme ihres Alltags, sie verlieben sich. Dana verlässt ihren Freund, ohne zu wissen, dass Michael in einer Beziehung mit einem Mann lebt. Eine Liebeskomödie.


Kim Strobl

Die Tiroler Regisseurin Kim Strobl hat es nach 11 Jahren in London wieder in die Heimat zurückgezogen um das Drehbuch für ihren Debut Langfilm MADISON zu schreiben. Sie bringt mit sich ein B.A. in Film & Television Production von der University of Westminster, das Advanced Directing Diploma von der Central Film School London, sowie 10 Jahre Berufserfahrung im Produktionsbereich für Film, Werbung und TV.Ihre 8 bisherigen Kurzfilme wurden international auf zahlreichen Filmfestivals gezeigt, und drei der Filme wurden verkauft und haben einen Verleiher.
Für ihren Abschlussfilm LOOSE ENDS wurde ihr der Best Director Award von der Central Film School London verliehen. Der Film gewann u.a. den Best UK Graduate Fiction Preis bei den Ffresh Awards.
Foto: © Bafta

Nach ihrer Rückkehr nach Österreich wurde Kim als Regisseurin zum ersten IFFI Talente Campus 2013 eingeladen, wodurch sie sich gleich eine neue Filmheimat in Tirol geschaffen hat.
Für ihren Kurzfilm „Dancing in Circles“ (Co-Autorin, Regisseurin und Produzentin, 23min, 2k), der an Shorts International TV verkauft wurde erhält sie 2015 den BAFTA (British Academy for Film & Television Art) Cymru Award für Besten Kurzfilm (UK, 2015). 2015, aktuell arbeitet sie als Autorin und Regisseurin am Drehbuch von „Madison“ (90min). www.kimstrobl.com

Statement zur Drehbuchklausur 2015: Kim Strobl

„Die Drehbuchklausur war ein wichtiger Schritt in der Entwicklung meines Drehbuches. Ich fand es sehr hilfreich professionelles Feedback von zweierlei Seiten zu bekommen: einerseits von Markus Schleinzer, als Autor & Regisseur, andererseits von Expert_innen, die sich u.a. auch mit der Vermarktung des Films beschäftigen.

Die Koppelung mit dem Filmfestival in Kitzbühel war eine schöne Belohnung und gleichzeitig auch eine gute Möglichkeit die neu-gewonnen Kenntnisse und Pitches unter die Fachleute zu bringen.“

“Madison” (AT)

Stark, ehrgeizig, stur – das ist die 14-jährige Madison, deren Leben durch den Umzug von Deutschland nach Tirol komplett auf den Kopf gestellt wird. Dort ist sie nicht nur gezwungen ihr Rennrad gegen ein Mountainbike zu tauschen, sondern sich auch vom Idolbild des Vaters, einem Radprofi, zu lösen. Mit Hilfe von Mare, einem 16-jährigen BMXer, wird bei ihr neues Feuer entfacht und sie fängt an abseits der Straße nach ihrem eigenen Weg zu suchen.
Dieser sportliche und temporeiche Coming-of-Age Film, angesiedelt in der BMX Szene, punktet durch seine frische, positive Energie und zeigt Jugendliche mit erstrebenswerten Ambitionen.


Patrick Vollrath

Patrick Vollrath wurde 1985 in einem kleinen Dorf in der Mitte Deutschlands geboren und lebt heute in Wien.

Ausbildung zum Film- und Videoeditor bei ARRI Film & TV in München, Deutschland.
Patrick Vollrath arbeitete zuerst als Cutter.
Seit 2008 studiert er Regie an der Wiener Filmakademie in der Klasse von Oscarpreisträger und zweimaligem Palme D‘Or-Gewinner Michael Haneke.
2011 und 2013 gewann er den wichtigsten Werbe-Nachwuchswettbewerb in der Kategorie Film-die Cannes Young Lions Österreich.
2013 war er Teilnehmer des Berlinale Talent Campus.
2015 schloss er sein Filmstudium mit Auszeichnung ab.

Mit seinen filmischen Arbeiten gewann er bereits diverse Preise und war auf Kurzfilmfestivals in aller Welt vertreten.
Sein jüngster Film "Alles wird gut" wurde in den Kurzfilmwettbewerb der Semaine de la Critique nach Cannes 2014 eingeladen und 2015 erhält Patrick Vollrath den Studenten Oscar der Academy in Los Angeles.

Foto: © Anna Hawliczek.

Statement zur Drehbuchklausur 2015:

Die Drehbuchklausur ist eine sehr gute Möglichkeit sein eigenes Drehbuch nochmal zu durchleuchten.
Man bekommt den unterschiedlichsten Input von unterschiedlichsten, interessanten und erfahrenen Menschen, die einem alle helfen wollen deine Vision zu verbessern.
Die Drehbuchklausur ist eine spannende Zeit für das eigene Filmschaffen.

„Jäger“

Ein Serienkiller, der mit einem Snipergewehr jagt auf Moslems macht, führt die Leben von 5 Menschen auf schicksalhafte Art und Weise zusammen.

Stand: 27.10.2014 bzw. 23,29.9., 1.11.2015,18.3.2016 ac