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Cinema-Paradiso

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Open Air Kino: The Death of Stalin

Es geht um ein paar interessante Typen, mit denen man gerne Zeit verbringen würde. Aber dann fällt einem wieder ein, dass das Verbrecher sind. Schwarzer britischer Humor in einer treffsicheren Satire über die internen Machtkämpfe, die nach Stalins Tod in der Sowjetunion ausbrechen. Das klingt auf den ersten Blick nicht nach einer Komödie. Und doch glänzt dieses besondere Stück Kino als erwachsene und köstliche Unterhaltung. Steve Buscemi hat eine Glanzrolle. Das ist böse, wahrhaftig und ein wahres Dialogfeuerwerk.
Moskau 1953. Ein Mann liegt nach einem Schlaganfall im Sterben. Bald wird er das Zeitliche segnen – und wer es jetzt richtig anstellt, kann seinen Platz einnehmen. Der sterbende Mann heißt Josef Stalin: Generalsekretär der UdSSR, Diktator, Tyrann und Massenmörder. Eine Satire über die Tage zwischen seinem unrühmlichen Ableben und seiner pompösen Beerdigung. Tage, in denen die Mitglieder des Politbüros mit allen Mitteln darum kämpfen, die Macht zu übernehmen. Tage, in denen sich der ganze Wahnsinn, die Verkommenheit und die alltägliche Unmenschlichkeit des Totalitarismus in allen Facetten offenbaren. Eine scharfzüngige, grandios besetzte Polit-Satire, die messerscharf, bitterböse und vor allem wahnsinnig witzig ist.

F/GB 2017

Regie: Armando Iannucci, Buch: Armando Iannucci

Kamera: Zac Nicholson, Musik: Christopher Willis

Darsteller: Steve Buscemi, Simon Russell Beale, Paddy Considine, Rupert Friend, Jason Isaacs u.a.

Version: DF, Prädikat: kein Prädikat/k.A., Filmdauer: 107min

www.filmladen.at/film/the-death-of-stalin

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